Solarenergie, Strom|7. November 2011 13:26

TÜV Nords Solartankstelle: Kostenlosen Solarstrom für E-Autos

TÜV Nord, der sich bisher vor allem als einer der größten technischen Dienstleister hervorgetan hat, engagiert sich jetzt auch im Bereich Energiewende. Das geschieht sogar in doppelter Hinsicht. Zum einen hat der TÜV Nord eine eigene Solartankstelle eröffnet, an der Besitzer von E-Autos kostenlosen Solarstrom tanken können. Zum anderen kommt nicht irgendein Strom aus der Zapfsäule, sondern Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

Solarstrom an der Solartankstelle

Die 1. eSTATION vom TÜV Nord bietet aber nicht nur Fahrern von E-Autos, sondern auch Fahrern von allen anderen elektrobetriebenen Mobilen umweltfreundlichen Ökostrom an. Damit können auch E-Roller, E-Bikes und andere Fahrzeuge kostenlos mit dem Solarstrom betankt werden. Die Energie für die Zapfsäulen stammt von Solarzellen, die auf dem Dach der Tankstelle installiert sind. Dieser Solarstrom wird direkt in Ladestrom transformiert und kann deswegen gleich an die E-Autos und anderen Fahrzeuge weitergegeben werden.

Sowohl Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister als auch der Vorsitzende des Vorstands der TÜV NORD Gruppe, Guido Rettig, nahmen zusammen mit Hannovers Bürgermeister letzte Woche an der Einweihung der Solartankstelle teil. Dabei bezeichnete der Ministerpräsident von Niedersachsen diesen Strom aus erneuerbarer Energie als zukunftsweisendes Projekt. Auch der Bürgermeister Bernd Strauch zeigte sich davon begeistert, dass gerade in seiner Stadt die ersten Anzeichen der Energiewende für Elektromobile spürbar wären. Im Rahmen der Einweihung fand zugleich eine Rallye für E-Mobilität durch die Landeshauptstadt Hannover statt.

TÜV Nord und seine Ziele für die Zukunft

Mit dem jährlich durch diese Solaranlage gewonnenen Ökostrom können bis zu 40.000 km von den E-Autos und anderen Fahrzeugen befahren werden. Mit bis zu 7.000 Kilowatt Strom wird im Jahr als Gesamtleistung gerechnet. TÜV Nord plant als Ziel für die Zukunft insgesamt, dass immer günstigere E-Autos mit größerer Reichweite möglich und erhältlich sind. Nur dann kann eine komplette oder weiterführende Umstellung auf umweltbewusste Elektromobile stattfinden.

Momentan besteht die TÜV Nord Flotte, die unmittelbar die Energiewende einleiten soll, aus vier E-Mobilen: Darunter fallen beispielsweise der Mercedes A-Klasse E-Cell sowie der Opel Ampera. Darüber hinaus unterstützt TÜV Nord die Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg bei deren Bewerbung für ein nationales Schaufenster Elektromobilität.

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